• 1
  • 2

 

Samstag | 26. Oktober 2019 | 18 Uhr

Schnitger In Asien

Arp-Schnitger-Orgel im Zusammenklang
mit asiatischen Musikinstrumenten,

komponiert und arrangiert
von Ingo Stoevesandt

Lea Suter - Orgel,
Ingo Stoevesandt - asiatische Instrumente

 

Ungewöhnliches Zusammenspiel

Es wird ein ganz besonderes Konzert, wenn sich am Samstag, dem 26.10.2019, um 18 Uhr, in der Findorffkirche die Klänge der Grasberger Schnitger-Orgel vermischen mit denen asiatischer Musikinstrumente. Dieses Konzert wurde von dem Musiker Ingo Stoevesandt in enger Zusammenarbeit mit der Organistin Lea Suter entwickelt. Der Musikethnologe Stoevesandt hat das ferne Asien bereist, zeitweise dort gelebt und besitzt eine große Sammlung traditioneller Instrumente dieses Erdteils. Darüber hinaus lernte er bei den dortigen großen Meistern, diese auch zu spielen. Die Idee, die Klänge dieser beiden Welten zu verbinden, schlägt einen historischen Bogen zu der uralten Verbindung zwischen Asien und Europa: der Seidenstraße. Mit Handelsgütern reisten auch asiatische Traditionen und mit ihnen Musikinstrumente gen Westen. Nicht nur Stoevesandts Forschungen belegen, wie entscheidend die asiatischen Musikinstrumente die Entwicklung der Instrumente der westlichen Welt geprägt haben und somit auch eine Verwandtschaft zur Orgel belegt werden kann.

Für dieses Konzert hat Stoevesandt Kompositionen und Arrangements geschrieben, durch die die beiden Klangwelten zusammengeführt werden. Daneben steht Musik von barocken Komponisten wie z.B. P.Sweelinck. F.Tunder und G.Frescobaldi.

Veranstalter: Kirchengemeinde Grasberg-Gefördert wird das Konzert u.a. vom Landschaftsverband Stade mit Mitteln des Landes Niedersachsen.

Eintritt 12 €, ermäßigt 5 €

 

Freitag | 1. November 2019 | 19 Uhr

Arp Schnitger: van Golzwarden över Stood in de wiete Welt

Geschichtstheater in de Kark in dree Biller un Örgelmusik

Das Geschichtstheater ist der Versuch, über die spielerische Annäherung an vergangene Zeiten an einem originalen Ort neben der Unterhaltung auch das Interesse an historischen Themen zu wecken.

Durch dieses Spiel sollen 1. das Leben Arp Schnitgers nachgezeichnet, 2. ein Einblick in die Grundlagen des Orgelbaus unter Arp Schnitger gegeben und 3. die Verbreitung der Orgelmusik herausgestellt werden.

Mit den Aufführungen in der Kirche sollen die Texte in Hoch- und Plattdeutsch die Annäherung an vergangenen Zeiten über ausgewählte Stationen des Lebenslaufs eines außergewöhnlichen Menschen und die Besonderheiten seiner handwerklichen bzw. kunsthandwerklichen Fertigkeiten und ihre Auswirkungen auf Orgelbau und Orgelmusik zudem erleichtern.

In drei Szenen (Jugend in Golzwarden / 1661, Lehrzeit in Stade, / 1676 und Orgelbautätigkeit in Hamburg und anderswo / 1699) gehen zwei Studentinnen, Sofie und ihre fast blinde Freundin Julia, für ein Referat in einer Kirche auf eine ungeahnte Zeitreise. Sie begegnen Arp Schnitger in wesentlichen Stationen seines Lebens und erleben die Entwicklung vom Jugendlichen bis zum bedeutendsten Orgelbauer des Barock mit. Neben der Unterhaltung bei der anschaulichen Zeitenwende, sehen die Zuschauer am historischen auch Grundlagen und Bedeutung von Orgelbau und können mit zunehmender Spieldauer die Besonderheit der Orgelmusik aus dem Spiel heraus nachempfinden. Im Spiel trifft Arp Schnitger auch Jürgen Christian Findorff, der erst im Jahr nach Schnitgers Tod geboren wurde. Aber wie der Orgelbauer hat Findorff ausgehend von der Handwerksausbildung als Tischler und später als Wasserbauer, Kirchenplaner, Architekt und Moorkommissar einen ebenso ungewöhnlichen Lebensweg genommen wie Schnitger und ist für diesen, „wie ein Bruder im Geiste.“

Das Stück wird von den „Ex-Wellenbrekern“ gespielt. Die jungen Amateurschauspieler aus der Region haben jahrelang unter Anleitung von Gudrun Oeltjen-Hinrichs, Theaterpädagogin und Regisseurin aus Oldenburg beim Jugendtourneetheater des Landschaftsverbands Stade das Theaterspiel erlernt. Nur wenige Proben bleiben für die zum Teil weit anreisenden Darsteller für zunächst 3 Aufführungen.

Nach der Premiere in der Findorffkirche zu Grasberg, am 1. November, um 19.00 Uhr, stehen die Auftritte am 2. November, um 15.30 Uhr, in der Christuskirche in Warstade-Hemmoor und am 15. November, um 19.00 Uhr, in der St. Jacobi-Kirche in Lüdingworth auf dem Spielplan.

(Hans-Hinrich Kahrs)




 

Sonntag | 1. Dezember 2019 | 17 Uhr

26. Grasberger Adventssingen

Weihnachtslieder aus aller Welt

zum Hören und Mitsingen bei Kerzenschein

Kirchenchor Grasberg mit Instrumentalisten

Rezitation Reinhild von Michalewsky

Leitung Gerhild Lemke


 

 

Informationen zu den Konzerten
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstalter Ev. luth. Kirchengemeinde Grasberg

gefördert von der Arp-Schnitger-Gesellschaft Grasberg e.V

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok